Nacher­wär­mungen bei Silagen

06. April 2020

Agro­scope Trans­fer ver­mit­telt Erken­nt­nisse und Erfahrun­gen von Forschungsar­beiten bei Agro­scope in anwen­dung­sori­en­tierter Kurz­form an Praxis, Beratung und Öffentlichkeit.

Die Nacher­wär­mungen beziehungsweise Nachgärun­gen stellen in der Praxis eines der häu­fig­sten Prob­leme bei der Silage­bere­itung dar. Davon betrof­fen sind ins­beson­dere die qual­i­ta­tiv guten und energiere­ichen Mais– und angewelk­ten Gras­si­la­gen. Da der Prozess der Nacher­wär­mung nicht immer für das Auge sicht­bar auftritt, wird er häu­fig überse­hen und unter­schätzt. Nacher­wär­mungen führen zu Energiev­er­lus­ten, einem ver­min­derten

Fut­ter­verzehr und kosten daher bares Geld. Ver­ant­wortlich für die Nacher­wär­mungen sind in erster Linie die Hefen, die sich bei der Ent­nahme unter Lufte­in­fluss stark ver­mehren und zu den Erwär­mungen führen. Dabei begün­stigt ein­er­seits eine ungenü­gende Verdich­tung des Silierguts das Ein­drin­gen der Luft; ander­er­seits spielt die Ent­nah­memenge beziehungsweise der tägliche Vorschub eine entschei­dende Rolle.

© Pixabay