Kontrolle und Steuerung der Heubelüftung

17. Juni 2021
Automatische Sensoren steuern die Trocknung des Heus und entlasten die Überwachung. Es wird jedoch dringend empfohlen, deren Entscheidungen durch die Messung von 3 Parametern zu kontrollieren. 
Kühle Temperatur über der Heubelüftung

Grundsätzlich sollte die Luft, die den Heustock verlässt, kühler sein als die Luft, die in den Ventilator eintritt. Dies zeigt die Verdunstung von Wasser aus dem Futter an. Lassen Sie den Lüfter mit voller Leistung laufen. Wenn die aus dem Stock austretende Luft wärmer ist, kann es zwei Ursachen haben. Entweder kondensiert im Futter Wasser, was leider manchmal am Ende des Trocknungsprozesses passiert, wenn das Futter fast trocken ist, aber die Luft zu feucht.

© Grangeneuve

Belüften Sie dann nur sporadisch. Oder es gibt eine Erhitzung durch Gärung, welche das erste Anzeichen eines Brandes ist. Überwachen Sie mit einer Sonde auch die tieferen Futterschichten. Für ein paar dutzend Franken hilft eine Mini-Wetterstation mit einer Sonde vor dem Lüfter und einer weiteren auf dem Stock, diese Phänomene zu verstehen. Mit einer Investition von einigen hundert Franken erledigt eine Wärmebildkamera dieselbe Aufgabe und zeigt zusätzlich die mit dem Heukran aufzubrechenden Futterbündel oder die aufzufüllenden Kamine.

Abnehmender Luftdruck

Eine grosse und nasse Futterladung verlangsamt die Luftzirkulation im Heustock erheblich. Dieser Druck auf den Ventilator kann mit einem U-Manometer gemessen werden, welcher unter den Heurosten platziert wird. Wenn der Druck von Tag zu Tag abnimmt, trocknet das Heu. Wenn der Druck ansteigt, wird das Heu verklumpt und muss mit dem Heukran gelockert werden. Ventilatoren erreichen ihre Grenze, wenn der Luftdruck eine Wassersäule von 8 bis 10 cm verdrängt. Sie liefern dann nicht mehr die erwartete Luftmenge und verbrauchen zu viel Energie.

Eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit

Zu Beginn des Trocknungsprozesses sollten grosse Luftmengen zugeführt werden. Aber je weiter der Trocknungsprozess fortschreitet, desto trockener muss die Luft sein. Am Ende des Trocknungsvorgangs muss die relative Luftfeuchtigkeit weniger als 50 % betragen, um auch die letzten Wassertropfen zu entziehen. Wenn dies nicht der Fall ist, wird das Heu wieder befeuchtet. Sobald das Heu wirklich trocken ist, hat auch die aus dem Heustock kommende Luft weniger als 50 % relative Luftfeuchtigkeit: Die Belüftung kann eingestellt werden. Es ist jedoch notwendig, dies am nächsten und übernächsten Tag durch erneutes Belüften mit sehr trockener Luft zu kontrollieren.

Wenn Sie Kommentare oder Fragen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

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