Aktualitäten auf dem Fleischmarkt

Die Schliessung von Restaurants als Folge der Massnahmen des Bundes hat zu einem Rückgang der Nachfrage nach Fleisch geführt. In der Schweiz ging die Schlachtrate am Höhepunkt der Krise um rund 50 % zurück.

Angesichts dieser aussergewöhnlichen Situation haben Organisationen in diesem Sektor, einschliesslich der Freiburgischen Viehverwertungs-Genossenschaft (FVVG), Massnahmen ergriffen, um die negativen Auswirkungen zu mildern. Eine davon war die Verteilung der kantonalen Vermarktungsbeiträge über den Rest des Jahres, die während der 7-wöchigen Aussetzung der überwachten öffentlichen Märkte nicht bezahlt wurden. Sehen sie sich die Informationen auf der Webseite an: www.fvvg.ch

Viele Produzenten haben gut mitgemacht, indem sie in dieser Zeit entsprechend den Empfehlungen der Genossenschaft Tiere behielten und so den Druck auf die Preise verringerten. Eine Lösung, die auf dem Kälbermarkt schwerer umsetzbar ist. Der Rückgang des Ausser-Haus-Fleischkonsums wurde gemäss dem Sonderbericht des BLW vom Mai 2020 teilweise durch einen Anstieg der Einzelhandelsumsätze von rund + 20 % ausgeglichen.

© Rita E

 

Seitdem hat sich der Markt stark erholt. Der Preis für Verarbeitungsvieh hat ein Rekordniveau erreicht, das seit der Gründung von Proviande nicht mehr erreicht wurde, d. h. CHF 9.- / kg LG für Kühe der VK T3. Dies entspricht einem Schlachtwert zwischen 2'600.- und 2'800.- Franken für ein Tier der Standardklasse A3. Wenn die Bedingungen es erlauben, kann der Preis für eine Schlachtkuh bei einer guten Endmast mehr als 3'000.- Franken erreichen.

 

Darüber hinaus profitieren Bauern, die ihre Tiere auf überwachten öffentlichen Märkten verkaufen, von einem kantonalen Verarbeitungsbeitrag, einem Transportbeitrag. Die Basispreise der Tiere werden bei der Versteigerung regelmässig übertroffen. Dieser Mehrwert variiert je nach wöchentlichem Angebot und Nachfrage. Im Jahr 2019 erreichte dieser einen Durchschnitt nach Abzug der verschiedenen Gebühren von 250.- Franken pro Tier und liegt bei durchschnittlich 200.- Franken pro Tier im Jahr 2020.

Die Genossenschaft weist darauf hin, dass die Organisation von überwachten öffentlichen Märkten als Diskussionsgrundlage innerhalb der Branchenorganisation für die Festlegung von Wochenpreisen dient, von welchen dann der gesamte Sektor profitiert. Die öffentliche Seite der Märkte gewährleistet Preistransparenz.

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Quelle: Proviande